Bobinger Engagement auf der Vorsitzendenkonferenz

Am Samstag, 26.01.2019, versammelten sich knapp 140 Kolpingmitglieder zur diesjährigen Vorsitzendenkonferenz im Kolpinghaus Augsburg. Einige Mitglieder unserer Kolpingsfamilie brachten sich erfolgreich mit ein.

Neues Veranstaltungskonzept

 Ein neues Veranstaltungskonzept sollte helfen in den Kolpingsfamilien Motivation und Begeisterung neu zu entfachen.
Bereits im Herbst 2018 gingen die Verantwortlichen der Arbeitsgruppe „Voko“ gezielt auf Kolpingsfamilien zu, deren Projekte zum einen zukunftsfähig erschienen und zum anderen viele Menschen ansprechen würden und umsetzbar waren. Mitglieder aus zehn Kolpingsfamilien, u. a. auch aus unserer, erklärten sich bereit, ihr Projekt vorzustellen und Rede und Antwort zu stehen.

Interaktives Arbeiten

In neun Workshops zu den Themenkreisen Familienarbeit, Jugendarbeit, Kolping in der Stadt, Religiöses Leben und Öffentlichkeitsarbeit hatten die Teilnehmenden am Samstag Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und Anregungen zu sammeln. So erzählte Nadja Oßwald von unserem Liturgieteam, das schon seit Jahren wertvolle Arbeit leistet und den Vorstand entlastet. Anna-Sophia Hornig leitete einen Workshop zur Jugendarbeit und wurde von Daniel Hitzelberger unterstützt, der das 72h-Projekt vorstellte. Auch Walter Fehle war aktiv im Einsatz und vermittelte den Teilnehmern seines Workshops Methoden und Impulse auf dem Weg zur perfekten Kolpingsfamilie.
Alois Hlawatsch aus der Kolpingsfamilie Schrobenhausen, auch Praxisbegleiter des diözesanen Angebots „Begleiten und Beraten“, verglich diesen Workshop mit einem Kochkurs. „Wir wollten den Teilnehmern Appetitanreger bieten, ihnen aufzeigen, welche Angebote der Diözesanverband für die Kolpingsfamilien bereithält.“ Stefanie Bobinger`s Workshop stellte den Teilnehmern das neue Logo und die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten vor. So mancher Teilnehmer war über die direkt vorgeführte praktische Umsetzung sehr dankbar.
Insgesamt kamen alle Workshops sehr gut an. Die Ergebnisse werden nun in der Nachbereitung zu einer Dokumentationsmappe zusammengefügt und allen Teilnehmenden zugeschickt. So bleibt auch nach der Vorsitzendenkonferenz die Möglichkeit zum Austausch, wenn konkrete Projekte angegangen und Ansprechpartner kontaktiert werden sollen.

Große Veränderungen stehen an

Ihren Schatten voraus warf bereits die nächste Diözesanversammlung am 11. Mai 2019, denn es stehen Neuwahlen an. Einige „Ah“ und „Ohs“ löste die Bekanntgabe der dann vakanten Posten aus. Neben der Diözesanvorsitzenden Sonja Tomaschek und ihrer Stellvertreterin Mechthild Gerbig steht auch Diözesanpräses Alois Zeller nicht mehr zur Verfügung. Weitere Diözesan- und Regionalbeauftragte stellen sich aus verschiedensten Gründen nicht mehr zur Wahl. So zeichnet sich ein relativ großer Wechsel ab und jede Kolpingsfamilie, Bezirksvorstände und die Diözesanleitung kann nun bis April geeignete Kandidaten vorschlagen.